Wirtschaft und Wissenschaft

Innovationen entfalten ihre volle Wirkungskraft, wenn sie schnell von der Forschung in Produkte umgesetzt und in den Markt eingeführt werden. Nur mit vereinten Kräften, mit branchenübergreifenden Ansätzen und unter Nutzung von Synergien ist dieses Ziel zu erreichen. Die Bundesregierung will deshalb die Kooperationen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft verstärken und dabei insbesondere die großen Potenziale von kleinen und mitteren Unternehmen (KMU) nutzen.

Herausforderungen und Ziele

Die Neuentwicklungen aus der Forschung müssen von der Wirtschaft aufgegriffen werden, um den Weg in den Markt zu finden. Deutschland braucht nicht nur Erfindungen und Entwicklungen, diese müssen auch erfolgreich in marktfähige Produkte und Produktionen in Deutschland umgesetzt werden. Unser Land muss schneller von marktrelevanten Innovationen profitieren. Ziel der Bundesregierung ist deshalb, die vorhandenen Stärken in Wissenschaft und Wirtschaft zu bündeln und neue Kräfte zu mobilisieren.

Bilanz und Perspektiven

Die Hightech-Strategie schlägt mit gezielten Anreizen eine Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft und stärkt den innovativen Mittelstand. Kompetenzen in Kooperationen, Partnerschaften sowie Innovationsallianzen werden zusammengeführt und gebündelt. Cluster- und Netzwerkbildung unter maßgeblicher Einbeziehung von KMU rückt innerhalb dieser Strategie deutlich in den Fokus. Der dadurch gestärkte Wissens- und Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft führt maßgeblich zu kommerziell erfolgreichen Innovationen.

Mehr Mittel für die Innovationsfähigkeit des Mittelstandes

Als Innovationsmotor spielt der deutsche Mittelstand eine entscheidende Rolle. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) können bei der Erschließung von Märkten besonders flexibel und schnell reagieren. Dies gilt auch für neue Forschungsfelder, in denen die Geschwindigkeit im Innovationsprozess über den Erfolg entscheidet.

Mit der Hightech-Strategie setzt die Bundesregierung Schwerpunkte in der Förderung von innovativen mittelständischen Unternehmen, um so die Potenziale von KMU stärker zu nutzen. Die Technologie-Fördermittel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie zugunsten von KMU beliefen sich im Jahr 2007 auf rund 725 Millionen Euro. Für 2009 sind über 950 Millionen Euro vorgesehen. Die Ausgaben beider Ressorts für innovative KMU stiegen damit seit 2005 um fast 30  Prozent. Auf der Basis der aktuellen Haushaltszahlen setzt sich der Trend der überproportionalen Steigerungen weiter fort. Andere Ressorts haben ihre Mittel für KMU ebenfalls erhöht.

  • Kooperation von Forschung und Mittelstand - schnelle und einfache Förderung

    Mit dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) regt das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) mittelständische Unternehmen zu größeren Anstrengungen für Forschung, Entwicklung und Innovationen an. ZIM integriert die bisherigen Kooperations- und Netzwerkprogramme in die einzelbetriebliche FuE-Förderung für ostdeutsche Unternehmen (INNO-WATT). ZIM ist jetzt ein bundesweites, technologie- und branchenoffenes Förderprogramm für KMU, das insbesondere die Kooperation von Unternehmen untereinander und mit wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen sowie die Bildung von Netzwerken fördert.
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  • KMU-innovativ

    Deutschland hat in allem eine exzellente Position bei Forschungsleistungen und -potenzialen. Die Umsetzung in industrielle Anwendungen und Produkte muss jedoch nachdrücklich unterstützt werden. Besondere Bedeutung nehmen hier KMU ein, die nicht nur wesentlicher Innovationsmotor sind, sondern auch eine wichtige Nahtstelle für den Transfer von Forschungsergebnissen aus der Wissenschaft in die Wirtschaft darstellen. Gerade in der IKT hat sich in den letzten Jahren eine neue Szene innovativer Unternehmen herausgebildet, die es zu stärken gilt.
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  • Die Forschungsprämie

    Mehr Ideen erfolgreich in Produkte, Verfahren und Dienstleistungen umsetzen - das ist das Ziel der Forschungsprämie. Sie stärkt die Kooperationsfähigkeit von Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit der Wirtschaft. Die ForschungsprämieZwei für gemeinnützige Forschungseinrichtungen setzt zusätzliche Anreize für eine Zusammenarbeit mit kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Denn Forschungs- und Entwicklungsaufträge von KMU werden mit 25 Prozent des Auftragsvolumens bis zu maximal 100.000 Euro prämiert.
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  • Innovationsallianzen und Strategische Partnerschaften mobilisieren privates Kapital

    Innovationsallianzen bilden ein neues Instrument der Forschungs- und Innovationspolitik im Rahmen der Hightech-Strategie. Im Vordergrund dieser strategischen Kooperationen von Wissenschaft und Wirtschaft steht jeweils die Ausrichtung auf einen bestimmten Anwendungsbereich oder Zukunftsmarkt. Innovationsallianzen entfalten eine besondere volkswirtschaftliche Hebelwirkung. Zielmarke ist: Ein Euro des Bundes für fünf Euro der Wirtschaft.
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  • Der Spitzencluster-Wettbewerb

    Am 26.01.2010 hat Bundesforschungsministerin Annette Schavan die fünf Sieger der zweiten Runde des Spitzencluster-Wettbewerbs des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) bekannt gegeben. Die Gewinner der zweiten Wettbewerbsrunde haben die Jury durch ihre strategischen Konzepte, ihre Leistungsfähigkeit und die maßgebliche finanzielle Einbindung von Wirtschaft und privaten Investoren klar überzeugen können.
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  • Gründungsbedingungen optimiert

    Für Existenzgründungen aus der Wissenschaft heraus ist das Gründungsprogramm EXIST - Existenzgründungen aus der Wissenschaft ein idealer Partner und hat sich zu einem Erfolgsmodell entwickelt. Fast alle Universitäten, viele Fachhochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen haben für angehende Gründerinnen und Gründer Angebote zur Qualifizierung und zu deren Unterstützung aufgebaut. EXIST verbessert das Gründungsklima an Hochschulen und Forschungseinrichtungen und hilft, neue Ideen und Forschungsergebnisse in innovative Unternehmensgründungen umzusetzen.
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  • SIGNO schützt geistiges Eigentum


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  • Der High-Tech Gründerfonds - Startkapital für Neugründer

    Der Erfolg für technologieorientierte Gründungen und junge innovative Unternehmen darf nicht an der Finanzierung scheitern. Wenn Venture Capital Gesellschaften und auch Business Angels sich nicht ausreichend engagieren, kann der High-Tech Gründerfonds der Bundesregierung in Anspruch genommen werden.
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  • "Unternehmen Region" setzt marktorientierte Innovationsprozesse in den neuen Bundesländern in Bewegung

    Innovation ist der Schlüssel für den Aufbau Ost. Mit der Innovationsinitiative "Unternehmen Region" unterstützt das BMBF regionale Kooperationsbündnisse dabei, eine Strategie zu entwickeln und umzusetzen, um mit eigenen innovativen, zukunftsfähigen und technologischen Ansätzen erfolgreich zu sein. Die Stärken und Potenziale der jeweiligen Region sollen genutzt und ausgebaut werden, um so zielstrebig die Umsetzung ihrer Innovationen am Markt voran zu treiben.
    mehr (URL: http://www.hightech-strategie.de/de/881.php)
  • Fachkräfte mobilisieren

    Innovationen brauchen Talente. Die Deckung des steigenden Bedarfs an hoch qualifizierten Fachkräften, die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie attraktive Beschäftigungsbedingungen in der öffentlichen Forschung sind von herausragender Bedeutung. Bildung und Qualifizierung sichern die Fachkräftebasis und damit die Zukunftsfähigkeit unseres Landes.
    mehr (URL: http://www.hightech-strategie.de/de/883.php)

Ideen zünden TV

Mit Neugier fängt alles an! Jetzt öffnen Deutschlands Hightech-Labore ihre Tore. Ideen zünden-TV, der Web-Kanal des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, berichtet exklusiv über die innovativsten und wegweisendsten Technologien der Zukunft. Denn Forschung lohnt sich für uns alle!

Top 100 Erfindungen

Publikationen

  • Research and Innovation for Germany

    Titelbild der Publikation

    Results and Outlook

    2009, 116 Seiten

    Download [PDF - 2,43 MB] (URL: http://www.bmbf.de/pub/forschung_und_innovation_fuer_deutschland_en.pdf)

  • Forschung und Innovation für Deutschland

    Titelbild der Publikation

    Bilanz und Perspektive

    2009, 116 Seiten
    Bestell-Nr.: 30455

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    Download [PDF - 2,43 MB] (URL: http://www.bmbf.de/pub/forschung_und_innovation_fuer_deutschland.pdf)

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